
Nach dreijähriger Abwesenheit ist Ventura wieder da, nachdem ich gemeinsam
mit Partnern die Aktiven der einstigen Firma zurückgekauft und in die neue
Ventura Watch SA eingegliedert habe.
Um die Zukunft des Unternehmens und die Finanzierung ehrgeiziger Projekte
wie die Weiterentwicklung der Automatic-Digitaluhr zu sichern, gab ich 2005
die Mehrheit an Ventura Design on Time SA an Investoren ab. Mitte 2007 kam
es zur Inslovenz, der gute Name von Ventura sollte in der Folge an US Uhren-
discounter verschachert werden.
Dass die Marke trotzdem weiterlebte, ist dem Einsatz des treuen Ventura Teams
in Würzburg (jetzt Ventura GmbH) zu verdanken, welches während der
ganzen Zeit den weltweiten Kunden-Service für die zahlreichen Ventura Besitzer
und Handelspartner aufrecht erhielt. Dies war oftmals schwierig und erforderte
viel Improvisation, da die Ersatzteil-Lieferungen mit dem Konkurs der Mutterfirma
abrupt ausfielen. Andererseits durften wir während der vergangenen drei Jahre
eine unglaubliche Unterstützung und Loyalität für die Marke erfahren.
Ventura Watch SA verpflichtet sich zur Weiterführung der Entwicklung innovativer
und hochwertiger Uhren in der Design-Tradition des leider viel zu früh verstorbenen
Hannes Wettstein und von Paolo Fancelli, dessen v-tec Sigma durch den Film
“Bangkok dangerous” mit Nicolas Cage den Status einer Ikone erlangte.
Bis wir mit Neuentwicklungen so weit sind, können wir die Sigma und andere
Original-Erfolgsmodelle der v-tec, SPARC und v-matic Reihe wieder in einer
allerdings beschränkten Anzahl liefern, solange der Vorrat an Teilen reicht.
Pierre Nobs
Gründer, CEO
Ventura Watch SA |